Adobe Aktie 2026: KI Opfer oder das günstigste Qualitätsunternehmen im Nasdaq?

Rekordumsatz, Rekord Cashflow, eine Milliarde Nutzer und trotzdem -65% vom Hoch. Ich habe Adobe mit echten SEC Zahlen durchgerechnet und zeige dir, was der Markt gerade einpreist.

Der Blick auf den Höchststand tut weh: Wer im November 2021 beim Rekordkurs von 668,60 Dollar eine Tranche von 10.000 Dollar in Adobe investierte, blickt am 28.09.26 bei einem Kurs von 231,05 Dollar auf ein Restkapital von rund 3.460 Dollar. Ein Minus von rund -65 Prozent.

Und jetzt kommt der Teil, der mich seit Wochen nicht loslässt: In genau dieser Zeit hat Adobe den Umsatz von knapp 16 auf fast 26 Milliarden Dollar gesteigert. Der operative Cashflow lag im letzten Geschäftsjahr erstmals über 10 Milliarden Dollar. Das Unternehmen hat gerade das beste dritte Quartal seiner Geschichte gemeldet und die Jahresprognose zum zweiten Mal in Folge angehoben.

Lass dir das auf der Zunge zergehen: Das Geschäft wird größer, profitabler und kauft massenhaft eigene Aktien zurück. Und die Börse bewertet es, als würde es gerade sterben.

Wer hat recht? Der Markt, der Adobe als ersten großen Verlierer der KI Revolution sieht? Oder die Zahlen, die etwas ganz anderes erzählen? Genau das schauen wir uns heute an. Nicht mit Bauchgefühl, sondern mit den Originalzahlen aus den SEC Berichten, einem vollständigen DCF Modell mit drei Szenarien und einer Rechnung, die zeigt, was im aktuellen Kurs wirklich drinsteckt.

Das Wichtigste in 60 Sekunden · Stand: 03.10.26

  • Kurs: 231,05 Dollar (28.09.26), rund 203 Euro. -65% vom Hoch im November 2021, -34% seit Jahresbeginn.
  • Earnings Q3 2026: Umsatz 6,76 Mrd. Dollar (+12,9%), bereinigter Gewinn je Aktie 6,13 Dollar (+15%). Beides über den Erwartungen, Jahresprognose angehoben.
  • Das Problem: Das organische Neugeschäft (Net New ARR) ist um rund 36% eingebrochen. Adobe verschenkt bewusst mehr, um Nutzer zu gewinnen.
  • KI: Die KI Produkte wachsen um mehr als 150%, machen aber erst 2,4% der wiederkehrenden Umsätze aus.
  • Bewertung: KGV 12,5 auf Basis der letzten zwölf Monate, Free Cashflow Rendite 11,6%. Unser DCF Modell kommt auf einen Fair Value von 443 Dollar (Spanne 257 bis 641 Dollar).
  • Was der Kurs einpreist: Schrumpfende Umsätze. Selbst ohne jedes Wachstum müsste die Marge dauerhaft von heute 33,6% auf unter 27% fallen, um den Kurs zu rechtfertigen.
  • Termine: Adobe MAX Ende Oktober, neuer CEO ab 1. Dezember, Zahlen zum vierten Quartal üblicherweise Mitte Dezember.

Was ist mit der Adobe Aktie passiert?

Adobe Aktie: Kursverlauf und Fair Value0100200300400500600700Fair Value 443 $Bull 641 $Bear 257 $Hoch 669 $ (Nov 2021)231,05 $20222023202420252026
Adobe, Monatsschlusskurse in US Dollar, split bereinigt (2021 bis 28.09.26). Gold: Fair Value und Spanne Bear bis Bull aus unserem DCF Modell, Stand 29.09.26. Kurse: IEX. Keine Anlageberatung.

Wenn du auf den Chart schaust, siehst du keine einzelne Katastrophe. Du siehst einen langsamen, zähen Abstieg mit kurzen Erholungen, die jedes Mal wieder abverkauft wurden. Laut Dow Jones Market Data ist die Aktie nach 15 der letzten 20 Quartalsberichte gefallen, obwohl Adobe fast immer die Erwartungen geschlagen hat. Das ist kein Zufall mehr, das ist ein Muster.

Dahinter stecken vier Sorgen, die sich gegenseitig verstärken.

Sorge 1: Generative KI macht Kreativsoftware überflüssig

Das ist die große Erzählung, und sie ist nicht dumm. Wenn ein Bildmodell in zehn Sekunden ein Produktfoto erzeugt, für das früher ein Fotograf, ein Studio und zwei Stunden Photoshop nötig waren, dann braucht die Welt vielleicht weniger Photoshop Lizenzen. Canva wächst im Massenmarkt, Figma hat Adobe im Design von Benutzeroberflächen abgehängt, und die großen Sprachmodelle von OpenAI, Google und anderen erzeugen Bilder und Videos direkt im Chatfenster.

Die Frage ist nur: Wird der Kuchen kleiner, oder wird er größer und Adobe bekommt ein kleineres Stück von einem viel größeren Kuchen? Dazu gleich mehr.

Sorge 2: Das Neugeschäft bricht ein

Das ist die Zahl, über die in der Telefonkonferenz am meisten gestritten wurde. Das Net New ARR, also der Zuwachs an jährlich wiederkehrenden Umsätzen innerhalb eines Quartals, lag laut Analystenfragen in der Konferenz 36 bis 37% unter dem Vorjahr. TipRanks beziffert das organische Neugeschäft im dritten Quartal auf 390 Millionen Dollar, nach 560 Millionen im Vorquartal und 640 Millionen ein Jahr zuvor.

Adobe sagt: Das ist gewollt. Das Unternehmen leitet bewusst einen Teil seiner Besucher in kostenlose Einstiegsprodukte um, verschiebt geplante Preiserhöhungen in der Creative Cloud und setzt auf Masse statt auf schnelle Monetarisierung. Klingt nach Strategie. Kann aber auch eine elegante Umschreibung dafür sein, dass sich teure Abos schwerer verkaufen.

Sorge 3: Der Finanzchef ist weg, der Chef geht

Shantanu Narayen führt Adobe seit Ende 2007. Am 3. September gab Adobe bekannt, dass Anil Chakravarthy am 1. Dezember den CEO Posten übernimmt, Narayen wird Executive Chair. Finanzchef Dan Durn hat das Unternehmen bereits verlassen, die Finanzen führt Steve Day interimistisch. Und mit David Wadhwani geht auch der Chef der Kreativsparte, also des Bereichs, um den sich die ganze KI Debatte dreht.

Chakravarthy ist kein Unbekannter. Er war CEO des Datenspezialisten Informatica und leitet bei Adobe seit 2020 das Geschäft mit Marketing und Kundenerlebnissen (Digital Experience). Aber er kommt aus dem Unternehmenskundengeschäft, nicht aus der Kreativwelt. Für manche Anleger ist genau das ein Warnsignal, für andere eine Chance.

Sorge 4: KI kostet Marge

Morgan Stanley stuft die Aktie mit Untergewichten ein und einem Kursziel von 240 Dollar. Das Argument: Jede KI Generierung kostet Rechenleistung, und die Rechenleistung frisst die legendär hohen Bruttomargen klassischer Software. Im dritten Quartal lag die Bruttomarge bei 88,7%. Noch ist davon also wenig zu sehen. Aber die Sorge ist berechtigt, wenn KI Credits eines Tages einen großen Teil des Umsatzes ausmachen.

Die Earnings im Detail: Q3 2026 in Zahlen

Adobe hat am 10. September die Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 vorgelegt. Das Quartal endete am 28. August. Hier die wichtigsten Zahlen im Vergleich zu dem, was Wall Street laut Vorschau von TradingKey erwartet hatte.

KennzahlQ3 2026ErwartungVorjahrVeränderung
Umsatz6,76 Mrd. $6,69 Mrd. $5,99 Mrd. $+12,9%
Gewinn je Aktie bereinigt6,13 $6,08 $5,31 $+15%
Gewinn je Aktie GAAP4,62 $k. A.4,18 $+10,6%
Operativer Cashflow2,52 Mrd. $k. A.2,20 Mrd. $+14,5%
Wiederkehrende Umsätze (ARR)27,50 Mrd. $k. A.24,73 Mrd. $+11,2%
Vertraglich gesicherte Umsätze (RPO)22,16 Mrd. $k. A.20,52 Mrd. $+8%

Umsatz und Gewinn lagen also über den Erwartungen, und zwar nicht knapp, sondern mit einem Abstand von rund einem Prozent beim Umsatz. Für ein Unternehmen dieser Größe ist das solide. Die Vorjahreswerte bei ARR und RPO habe ich aus den gemeldeten Wachstumsraten zurückgerechnet.

Was mich mehr interessiert als ein einzelnes Quartal, ist der Trend. Deshalb hier die letzten acht Quartale direkt aus den SEC Berichten. Das Geschäftsjahr von Adobe endet jeweils Ende November, Q3 2026 ist also das Quartal bis Ende August 2026.

Quartal bisUmsatzWachstum YoYOp. ErgebnisGewinn je AktieFree CashflowAktien­vergütung
29.11.245,6111,1%1,963,76 $2,870,44
28.02.255,7110,3%2,164,14 $2,460,48
30.05.255,8710,6%2,113,94 $2,140,48
29.08.255,9910,7%2,174,18 $2,130,50
28.11.256,1910,5%2,264,38 $3,130,49
27.02.266,4012,0%2,424,60 $2,920,51
29.05.266,6212,7%2,244,25 $2,110,53
28.08.266,7612,9%2,354,62 $2,440,54
Umsatz, operatives Ergebnis, Nettogewinn, Free Cashflow und Aktienvergütung in Mrd. US Dollar, Gewinn je Aktie in US Dollar. Quelle: SEC EDGAR.

Siehst du es? Das Umsatzwachstum hat sich in den letzten drei Quartalen beschleunigt, von gut 10% auf fast 13%. Ein Teil davon ist zugekauft: Seit dem zweiten Quartal ist Semrush enthalten, ein Anbieter für Suchmaschinenoptimierung, der beim Abschluss rund 480 Millionen Dollar an wiederkehrenden Umsätzen mitbrachte. Rechnet man das heraus, bleibt organisch eher ein Wachstum um 10 bis 11%. Das ist kein Hyperwachstum, aber es ist auch das Gegenteil von Schrumpfung.

Der Knick beim Gewinn je Aktie im zweiten Quartal 2026 hat übrigens einen einfachen Grund: Adobe hat dort eine Abschreibung auf den Geschäftsbereich Publishing und Advertising gebucht, 17 Cent je Aktie, nicht zahlungswirksam. Ohne diesen Sondereffekt wäre auch dieses Quartal im Trend gewesen.

Die Prognose der Firma für Q4 und das Gesamtjahr

Adobe veröffentlicht als eines der wenigen großen Techunternehmen konkrete Zahlenziele direkt in der Quartalsmitteilung. Das ist Gold wert, weil wir damit nicht raten müssen.

ZielQ4 2026Geschäftsjahr 2026
Umsatz6,80 bis 6,85 Mrd. $26,576 bis 26,626 Mrd. $
Gewinn je Aktie GAAP4,65 bis 4,70 $18,12 bis 18,17 $
Gewinn je Aktie bereinigt6,30 bis 6,35 $24,45 bis 24,50 $
Operative Marge bereinigtca. 44%ca. 45%
Wachstum ARR zum Jahresendek. A.10,2%
Verwässerte Aktienca. 389 Mio.ca. 400 Mio.

Die Jahresprognose für den Umsatz entspricht einem Wachstum von 11,9% gegenüber dem Vorjahr. Genau diesen Wert nutzt unser Modell als Startwachstum im Basisszenario. Achte auf die letzte Zeile: Für das vierte Quartal rechnet Adobe mit nur noch 389 Millionen Aktien. Dazu kommen wir gleich, denn das ist vielleicht die unterschätzteste Zahl im ganzen Bericht.

KI bei Adobe: Totengräber oder Wachstumsmotor?

Schreibtisch einer Designerin mit Grafiktablett und Laptop am Abend
Symbolbild: kreatives Arbeiten mit Software. Bild KI generiert.

Jetzt wird es spannend. Denn die Frage, ob Adobe zu den KI Gewinnern oder KI Verlierern gehört, entscheidet über alles andere.

Was für Adobe spricht

Erstens: Die KI Produkte wachsen rasant. Adobe weist seit diesem Jahr eine eigene Kennzahl für Produkte aus, die von Grund auf auf KI aufgebaut sind, das sogenannte AI first ARR. Es lag Ende August bei über 650 Millionen Dollar und wuchs um mehr als 150% zum Vorjahr. Die wiederkehrenden Umsätze aus der Firefly App und den Credit Paketen legten allein gegenüber dem Vorquartal um 40% zu, und der Verbrauch an KI Credits steigt laut Management von Quartal zu Quartal schneller.

Zweitens: Die Nutzerbasis explodiert. Adobe hat erstmals die Marke von einer Milliarde monatlich aktiven Nutzern überschritten, ein Plus von mehr als 20%. Die kostenlosen Kreativangebote kommen auf über 100 Millionen Nutzer, +70%. Die Zahl der Nutzer des KI Assistenten in Acrobat hat sich binnen eines Quartals verdoppelt.

Drittens: Firefly ist rechtlich sauber. Adobe trainiert seine Modelle auf lizenzierten Inhalten und bietet Unternehmen Rechtssicherheit bei der kommerziellen Nutzung. Für eine große Marke, die eine Werbekampagne startet, ist das kein Detail, sondern die Voraussetzung.

Viertens: Adobe baut sich in die KI Welt der anderen ein. Statt ChatGPT und Microsoft Copilot als Feinde zu behandeln, bringt Adobe seine Werkzeuge dorthin. Acrobat funktioniert laut Adobe inzwischen direkt in ChatGPT, Chrome, Claude, Microsoft Edge und WhatsApp. Wer dort ein PDF bearbeitet, nutzt im Hintergrund Adobe. Das ist die Logik von Intel inside, übertragen auf KI.

Fünftens: Das Geschäft mit Unternehmen wächst zweistellig. Die Plattformen für Marketing und Inhalte, also Experience Manager, GenStudio und Experience Platform, wuchsen jeweils um mehr als 20%. Mit Semrush und dem neuen Produkt Brand Visibility verkauft Adobe Unternehmen außerdem Werkzeuge, mit denen sie nicht nur bei Google, sondern auch in den Antworten von KI Assistenten sichtbar bleiben. Die Zahl der zahlenden Kunden dafür hat sich in einem Quartal verdoppelt.

Sechstens: Adobe kauft Technologie zu. Die Übernahme von Topaz Labs, einem führenden Anbieter von KI Werkzeugen zur Verbesserung von Bildern und Videos, soll im vierten Quartal abgeschlossen werden.

Was gegen Adobe spricht

Und jetzt die ehrliche Gegenrechnung, denn ich will dir hier keine Werbebroschüre verkaufen.

650 Millionen sind wenig. Gemessen an 27,5 Milliarden Dollar wiederkehrenden Umsätzen machen die KI Produkte gerade einmal 2,4% aus. Selbst wenn sie sich jedes Jahr verdoppeln, dauert es Jahre, bis sie das Gesamtwachstum spürbar tragen. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, wie schnell Firefly wächst, sondern ob das klassische Geschäft mit Creative Cloud stabil bleibt.

Freemium ist ein Experiment mit offenem Ausgang. Hundert Millionen kostenlose Nutzer sind beeindruckend. Aber erst wenn ein relevanter Teil davon zahlt, wird daraus Umsatz. Bis dahin kostet jede KI Generierung eines Gratisnutzers Rechenleistung.

Die Preiserhöhungen sind verschoben. Narayen sagte in der Konferenz sinngemäß, er sei froh, dass man sich nicht auf Preisaktionen konzentriert habe, weil diese zwar kurzfristig Entlastung gebracht hätten, aber weniger wichtig seien als neue Nutzer. Übersetzt heißt das: Adobe traut sich im Moment nicht, die Preise anzuheben. Für ein Unternehmen, dessen Burggraben immer die Preissetzungsmacht war, ist das ein Signal, das du nicht ignorieren solltest.

Das Wachstum der gesicherten Umsätze verlangsamt sich. Die RPO, also Umsätze aus bereits unterschriebenen Verträgen, wuchsen nur noch um 8%, nach 13% im Vorquartal. Das ist ein Frühindikator, der zeigt, dass Unternehmenskunden zurückhaltender unterschreiben.

Mein Zwischenfazit zur KI Frage: Adobe ist kein KI Verlierer, aber auch noch kein bewiesener KI Gewinner. Das Unternehmen tauscht gerade kurzfristiges Neugeschäft gegen eine viel größere Nutzerbasis. Ob sich der Tausch lohnt, zeigt sich frühestens 2027.

Die Zahl, über die keiner spricht: Adobe kauft sich selbst

Adobe: Rückgang der Aktienanzahl469,4Q3 2022459,5Q3 2023447,6Q3 2024424,1Q3 2025410,8Q1 2026402,5Q2 2026395,5Q3 2026Verwässerte Aktien im Quartal, in Millionen (Achse beginnt bei 350)
Quelle: SEC EDGAR, Adobe 10 Q und 10 K, gewichtete verwässerte Aktienanzahl je Quartal (Geschäftsjahr endet Ende November).

Während alle über KI diskutieren, passiert im Hintergrund etwas, das für dich als Aktionär mindestens genauso wichtig ist. Adobe kauft in einem Tempo eigene Aktien zurück, wie ich es bei einem Unternehmen dieser Qualität selten gesehen habe.

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres hat Adobe laut Kapitalflussrechnung 6,82 Milliarden Dollar für Rückkäufe ausgegeben. Das sind 89% des gesamten operativen Cashflows. Allein im dritten Quartal wurden rund 9,5 Millionen Aktien eingezogen. Für weitere Rückkäufe sind noch 24,55 Milliarden Dollar genehmigt, bei einem Börsenwert von rund 91 Milliarden Dollar.

Die Folge: Die Zahl der verwässerten Aktien ist binnen eines Jahres von 424,1 auf 395,5 Millionen gefallen, ein Minus von 6,7%. Seit 2022 sind es fast 16% weniger. Das ist so, als würde dir jedes Jahr ein Stück mehr vom Unternehmen gehören, ohne dass du eine einzige zusätzliche Aktie kaufst.

Und hier wird es richtig interessant: Je tiefer der Kurs, desto mehr Aktien bekommt Adobe für jeden Dollar. Der fallende Kurs, der dich als Aktionär ärgert, macht die Rückkäufe für langfristige Aktionäre wertvoller. Wenn Adobe die aktuelle Genehmigung bei Kursen um 230 Dollar ausschöpfen würde, wären das über 100 Millionen Aktien, also mehr als ein Viertel aller Aktien. Das wird nicht in einem Jahr passieren, aber die Größenordnung zeigt, welche Feuerkraft da im Hintergrund wartet.

Ein Punkt gehört zur Wahrheit dazu: Adobe vergütet seine Mitarbeiter zu einem erheblichen Teil in Aktien, zuletzt mit gut 2 Milliarden Dollar im Jahr, das sind 8% vom Umsatz. Ein Teil der Rückkäufe gleicht also nur diese Verwässerung aus. Deshalb ziehen wir die Aktienvergütung in unserem Modell vollständig vom Free Cashflow ab. Viele Analysen tun das nicht und rechnen sich die Aktie dadurch schöner, als sie ist.

Bewertung: Was ist die Adobe Aktie wert?

Auf den Punkt gebracht

Unser DCF Modell beziffert den fairen Wert von Adobe auf 443 Dollar je Aktie zum Stichtag (Bear Case 257 Dollar bei 11,00% WACC, Base Case 436 Dollar bei 10,25% WACC, Bull Case 641 Dollar bei 9,75% WACC; 32,5% langfristige FCF Marge nach SBC), mit Anpassung an den laufenden Watchlist Wert von 439 Dollar.

Jetzt kommen wir zum Kern. Ich zeige dir erst die einfachen Kennzahlen und dann unser vollständiges Bewertungsmodell. Alle Zahlen stammen aus der Datenbasis, die auch unsere Watchlist speist. Wie das Modell im Detail funktioniert, erklären wir transparent auf unserer Seite zur Methodik unserer Fair Values.

Die schnellen Kennzahlen

KennzahlAdobeEinordnung
KGV (letzte 12 Monate, GAAP)12,5Microsoft 28,7, Apple 38,9
KGV auf Prognose 2026 (bereinigt)9,4historisch sehr niedrig
Free Cashflow Rendite11,6%nach Abzug der Aktienvergütung noch 9,5%
Bruttomarge Q388,7%typisch für Software
Netto Cash0,9 Mrd. $5,6 Mrd. $ Cash, 4,8 Mrd. $ Schulden
DividendekeineAusschüttung über Rückkäufe

Ein KGV von 12,5 für ein Unternehmen mit fast 90% Bruttomarge, zweistelligem Wachstum und einer Free Cashflow Rendite von über 11%. So bewertet die Börse normalerweise Tabakkonzerne oder Autohersteller, nicht marktführende Software.

So habe ich gerechnet: Unser DCF Modell im Detail

Eigene Modellrechnung • So habe ich gerechnet

Für die Adobe Aktie wenden wir ein dreistufiges Discounted Cashflow Modell (DCF) auf Basis der offiziellen SEC Quartalsberichte an. Wir berechnen die freien Cashflows der kommenden zehn Jahre im Detail und ermitteln den anschließenden Endwert. Sämtliche mathematische Formeln und Diskontierungsregeln legen wir in unserer Methodik der Fair Values transparent offen.

Du willst eigene Wachstumsraten, Margen oder Zinsen testen? Du kannst alle Zahlen direkt in unserem interaktiven DCF Rechner nachrechnen und dein persönliches Kursziel ermitteln.

Ein DCF Modell rechnet alle zukünftigen freien Cashflows eines Unternehmens auf heute ab. Wir rechnen zehn Jahre im Detail und danach einen Endwert. Die Annahmen für Adobe im Basisszenario:

AnnahmeWertHerkunft
Umsatz letzte 12 Monate25,97 Mrd. $SEC Berichte
Wachstum im ersten Jahr11,9%Jahresprognose von Adobe
Wachstum im Jahr 102,5%sinkt gleichmäßig ab Jahr 1
Free Cashflow Marge heute33,6%nach Abzug der Aktienvergütung
Free Cashflow Marge langfristig32,5%Schnitt der letzten fünf Geschäftsjahre
Risikoloser Zins5,24%US Staatsanleihe 10 Jahre, 28.09.26
Marktrisikoprämie4,14%Damodaran, September 2026
Beta1,285 Jahre gegen S&P 500, bereinigt
Kapitalkosten (WACC)10,25%Ergebnis
Aktien verwässert395,5 Mio.SEC, Q3 2026

Die Kapitalkosten von über 10% sind bewusst streng. Sie spiegeln die hohen Zinsen und die erhöhte Schwankung der Aktie wider. Daraus ergeben sich drei Szenarien:

SzenarioGewichtungWachstum Jahr 1Marge langfristigWACCWert je Aktie
Bear25%6,0%27,7%11,00%257 $
Base50%11,9%32,5%10,25%436 $
Bull25%16,1%35,8%9,75%641 $
Fair Value443 $

Der gewichtete Fair Value liegt bei 443 Dollar, in Euro sind das rund 389 Euro. Das ist fast doppelt so viel wie der aktuelle Kurs. Und jetzt der Satz, den du dir merken solltest: Selbst das pessimistische Bear Szenario liegt mit 257 Dollar noch über dem heutigen Kurs.

Wie empfindlich ist das Ergebnis?

Jedes DCF Modell ist nur so gut wie seine Annahmen. Deshalb zeige ich dir, wie sich der Wert im Basisszenario verändert, wenn die Kapitalkosten oder das langfristige Wachstum anders ausfallen.

WACCEwiges Wachstum
2,0%2,5%3,0%
9,25%473 $502 $535 $
9,75%442 $467 $495 $
10,25%415 $436 $460 $
10,75%391 $409 $430 $
11,25%369 $386 $404 $
Gold hinterlegt: Basisannahme unseres Modells

Selbst mit Kapitalkosten von 11,25% und nur 2% ewigem Wachstum landen wir bei 369 Dollar. Der Endwert macht im Basisszenario nur 52% des Unternehmenswertes aus. Das ist für ein DCF Modell ungewöhnlich niedrig und bedeutet, dass ein großer Teil des Wertes schon in den nächsten zehn Jahren verdient wird und nicht in einer fernen Zukunft, die niemand kennt.

Du kannst die Parameter mit deinen eigenen Schätzungen direkt in unserem interaktiven DCF Rechner durchspielen.

Was der Kurs wirklich einpreist

Jetzt drehen wir die Rechnung um. Statt zu fragen, was Adobe wert ist, fragen wir: Welche Zukunft muss eintreten, damit 231 Dollar ein fairer Preis sind? Das nennt man Reverse DCF.

Das Ergebnis ist ziemlich brutal. Bei unveränderten Margen und Kapitalkosten rechtfertigt der aktuelle Kurs ein Startwachstum von -3,9% pro Jahr. Der Markt preist also ein, dass Adobes Umsatz ab sofort schrumpft.

Ich habe noch weitergerechnet. Hier siehst du den Wert je Aktie für verschiedene Kombinationen aus Wachstum im ersten Jahr und langfristiger Marge, alles andere unverändert:

Wachstum Jahr 1Langfristige Marge
20%25%28%32,5%
-5%150 $179 $196 $221 $
-2%169 $201 $221 $250 $
0%182 $218 $239 $271 $
+3%205 $245 $270 $306 $
+6%230 $276 $303 $345 $

Lies die Tabelle so: Damit der heutige Kurs fair ist, muss Adobe entweder schrumpfen, oder die Marge muss dauerhaft deutlich fallen, oder beides. Bei null Wachstum reicht schon eine Marge von 26,9%. Bei +6% Wachstum müsste die Marge auf 20% einbrechen. Zur Erinnerung: Adobe wächst gerade mit fast 13% und erzielt 33,6% Marge.

Das ist so, als würdest du ein Mietshaus kaufen, in dem alle Wohnungen vermietet sind und die Mieten jedes Jahr steigen, und der Verkäufer rechnet dir vor, dass ab morgen ein Drittel leer steht. Kann passieren. Aber es ist nicht das wahrscheinlichste Szenario.

Was muss passieren, damit der Markt recht behält?

Ich will fair sein. Der Markt ist nicht dumm, und wenn eine Aktie so tief bewertet ist, gibt es dafür Gründe. Damit der Pessimismus gerechtfertigt ist, müsste Folgendes eintreten:

  1. Die Profis wandern ab. Kreative Profis kündigen ihre Creative Cloud Abos, weil KI Werkzeuge anderer Anbieter gut genug sind. Das wäre in den Aboumsätzen mit Kreativ und Marketingprofis sichtbar, die zuletzt aber um 13% auf 4,65 Mrd. Dollar wuchsen.
  2. Freemium kannibalisiert. Nutzer, die früher ein günstiges Abo abgeschlossen hätten, bleiben dauerhaft im kostenlosen Angebot. Das würde sich in weiter sinkendem Net New ARR zeigen.
  3. KI frisst die Marge. Die Kosten für Rechenleistung steigen schneller als die Erlöse aus KI Credits. Das würde die Bruttomarge von heute knapp 89% sichtbar nach unten drücken.
  4. Die Unternehmenskunden zögern. Das langsamere Wachstum der RPO setzt sich fort und schlägt mit Verzögerung auf den Umsatz durch.
  5. Der Führungswechsel misslingt. Ein neuer CEO, ein Interimsfinanzchef und der Abgang des Kreativchefs gleichzeitig sind viel Wechsel für ein Unternehmen im Umbruch.

Nichts davon ist ausgeschlossen. Aber für den aktuellen Kurs müsste ein großer Teil davon gleichzeitig und dauerhaft eintreten. Das ist die eigentliche Wette, die du eingehst, wenn du die Aktie heute für zu teuer hältst.

Adobe aus Sicht deutscher Anleger

Kurz gesagt: Adobe zahlt keine Dividende und investiert den gesamten operativen Cashflow in Produktinnovationen und massive Aktienrückkäufe. Deutsche Anleger profitieren von maximaler Steuerstundung, da keine laufende Besteuerung auf Ausschüttungen anfällt, solange die Aktien im Depot gehalten werden.

Ein paar Punkte, die in amerikanischen Analysen nie auftauchen, für dich aber wichtig sind.

Keine Dividende, keine Quellensteuer. Adobe schüttet keine Dividende aus, sondern gibt das Geld über Rückkäufe zurück. Für dich heißt das: Es fällt keine US Quellensteuer an, du musst dich um keine Anrechnung kümmern (wie das bei Dividendenaktien läuft, erkläre ich in meiner Anleitung zur US Quellensteuer), und Gewinne werden erst beim Verkauf versteuert. In Deutschland greift dann die Abgeltungsteuer von 25% plus Solidaritätszuschlag, gegebenenfalls Kirchensteuer. In Österreich sind es 27,5% KESt. Der Steuerstundungseffekt ist ein echter Vorteil gegenüber Dividendenaktien.

Währung. Du kaufst eine Dollaraktie. Beim aktuellen Kurs von 231,05 Dollar und einem EUR/USD Kurs von 1,1378 zahlst du rund 203 Euro je Aktie. Steigt der Euro, verlierst du in Euro gerechnet, auch wenn die Aktie in Dollar stabil bleibt. Über lange Zeiträume gleicht sich das oft aus, kurzfristig kann es aber ein paar Prozent in jede Richtung ausmachen.

Handel. Die Aktie ist an allen großen deutschen Handelsplätzen handelbar, die ISIN lautet US00724F1012. Welcher Broker sich für US Aktien lohnt, habe ich in meinem Brokervergleich für US Aktien zusammengestellt. Achte bei ausländischen Aktien auf die Handelszeiten: Die besten Spreads bekommst du, wenn die Nasdaq geöffnet ist, also ab 15:30 Uhr deutscher Zeit.

Positionsgröße. Adobe ist gerade ein Wendeunternehmen mit hoher Unsicherheit. Auch wenn die Bewertung günstig ist, würde ich so eine Position nie so groß machen, dass ein weiterer Rückgang um 30% dein Depot ernsthaft beschädigt.

Chancen und Risiken auf einen Blick

Chancen

  • Historisch sehr niedrige Bewertung, KGV 12,5 und Free Cashflow Rendite 11,6%
  • Umsatzwachstum hat sich drei Quartale in Folge beschleunigt
  • Massive Rückkäufe senken die Aktienzahl um fast 7% pro Jahr
  • KI Produkte wachsen um über 150%, Nutzerbasis über eine Milliarde
  • Rechtlich sichere KI Modelle als Vorteil bei großen Unternehmenskunden
  • Adobe MAX Ende Oktober als möglicher Stimmungswechsel mit neuen Produkten
  • Neuer CEO kann die Erwartungen zum Start bewusst niedrig ansetzen und danach übertreffen

Risiken

  • Organisches Neugeschäft -36%, Freemium Strategie noch unbewiesen
  • Preiserhöhungen verschoben, Preissetzungsmacht in Frage gestellt
  • Wachstum der vertraglich gesicherten Umsätze nur noch 8%
  • Führungswechsel an der Spitze, beim Finanzchef und in der Kreativsparte gleichzeitig
  • Rechenkosten für KI könnten langfristig die Marge drücken
  • Starke Konkurrenz durch Canva, Figma und die großen KI Anbieter
  • Die Aktie reagiert seit Jahren negativ auf Quartalszahlen, das Muster kann anhalten

Die nächsten Termine

DatumEreignisWorauf ich achte
Ende Oktober 2026Adobe MAX in Los AngelesNeue Firefly Modelle, Agenten in Photoshop und Premiere, erster Auftritt von Chakravarthy
1. Dezember 2026Chakravarthy wird CEOPersonalentscheidungen, Nachfolge des Finanzchefs
Mitte Dezember 2026Zahlen Q4 und Ausblick 2027Net New ARR, Ziel für ARR Wachstum 2027, Preispolitik

Die Zahlen zum vierten Quartal sind der wichtigste Termin. Mit ihnen gibt Adobe die Ziele für das Geschäftsjahr 2027 heraus. Liegt das Ziel für das ARR Wachstum deutlich unter 10%, bestätigt das die Skeptiker. Liegt es darüber und zeigt das Net New ARR eine Stabilisierung, dürfte sich die Bewertungslücke schneller schließen, als viele erwarten. Wir aktualisieren unsere Bewertung nach jedem Quartalsbericht.

Mein Fazit zur Adobe Aktie

Auf den Punkt gebracht

Die Marktangst vor disruptiven generativen KI Tools wie Midjourney oder Sora hat Adobe übermäßig abgestraft. Firefly integriert sich nahtlos in professionelle Workflows der Creative Cloud, während massive Aktienrückkäufe den Gewinn je Aktie absichern. Für Value orientierte Qualitätsanleger eine attraktive Einstiegsgelegenheit.

Adobe ist gerade das, was ich eine unbequeme Aktie nenne. Die Geschichte in den Schlagzeilen ist schlecht: KI Konkurrenz, einbrechendes Neugeschäft, Chaos an der Spitze. Die Geschichte in den Zahlen ist gut: beschleunigtes Wachstum, Rekord Cashflow, massive Rückkäufe und eine Bewertung, die Schrumpfung einpreist.

Unser Modell stuft Adobe mit einem Fair Value von 443 Dollar klar als unterbewertet ein. Selbst im pessimistischen Szenario liegt der Wert über dem aktuellen Kurs. Das heißt nicht, dass die Aktie morgen steigt. Unterbewertete Aktien können sehr lange unterbewertet bleiben, und die Sorgen rund um KI sind real. Wer investiert, braucht Geduld und muss damit leben können, dass sich die These erst 2027 beweist oder widerlegt.

Was mich persönlich am meisten überzeugt, ist nicht Firefly und nicht die Milliarde Nutzer. Es ist die simple Mathematik: Ein Unternehmen, das jedes Jahr über 11% seines Börsenwertes als freien Cashflow erwirtschaftet (selbst nach Abzug der Aktienvergütung noch 9,5%) und davon fast alles in eigene Aktien steckt, muss nicht stark wachsen, damit du als Aktionär gut verdienst. Es reicht, wenn es nicht schrumpft.

Und genau das ist die Frage, die du dir stellen musst: Glaubst du, dass Adobe in zehn Jahren kleiner ist als heute? Wenn nein, ist der aktuelle Kurs vermutlich ein Geschenk. Wenn ja, gibt es bessere Orte für dein Geld.

Häufige Fragen zur Adobe Aktie

Arbeitsvorlage: US Bilanzen & Quartalszahlen analysieren

Prüfe SEC Form 10 K und 10 Q Berichte mit unserer 3 seitigen Checkliste und Investment Thesen Vorlage:

Ist die Adobe Aktie unterbewertet?

Nach unserem DCF Modell ja. Der Fair Value liegt bei 443 Dollar je Aktie, der Kurs bei 231,05 Dollar (28.09.26). Das KGV von 12,5 und die Free Cashflow Rendite von 11,6% liegen weit unter den Werten vergleichbarer Softwareunternehmen. Der Markt preist schrumpfende Umsätze ein, obwohl Adobe zuletzt um fast 13% gewachsen ist.

Warum fällt die Adobe Aktie trotz guter Zahlen?

Anleger sorgen sich, dass generative KI das Geschäft mit Kreativsoftware untergräbt. Dazu kommen das um rund 36% gesunkene organische Neugeschäft, verschobene Preiserhöhungen und ein umfassender Führungswechsel. Die Aktie ist nach 15 der letzten 20 Quartalsberichte gefallen.

Zahlt Adobe eine Dividende?

Nein. Adobe gibt Geld über Aktienrückkäufe an die Aktionäre zurück, in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2026 für 6,82 Milliarden Dollar. Für deutsche Anleger fällt dadurch keine US Quellensteuer an.

Wann legt Adobe die nächsten Zahlen vor?

Das Geschäftsjahr endet Ende November. Die Zahlen zum vierten Quartal und der Ausblick auf 2027 kommen üblicherweise Mitte Dezember. Den genauen Termin bestätigt Adobe einige Wochen vorher.

Wer ist der neue CEO von Adobe?

Anil Chakravarthy übernimmt am 1. Dezember 2026 von Shantanu Narayen, der Executive Chair wird. Chakravarthy leitet seit 2020 das Geschäft mit Marketing und Kundenerlebnissen bei Adobe und war zuvor CEO von Informatica.

Quellen

Datenbasis und Vergleichswerte: Die Fair Values, Sicherheitsmargen und Kennzahlen dieses Beitrags stammen aus dem offenen US Aktien Fair Value Datensatz mit 120 Titeln aus dem DCF Modell unter CC BY 4.0. Wie die Werte entstehen, steht vollständig offengelegt in der Fair Value Methodik, alle Rohdaten und Schnittstellen unter Offene Finanzdaten und Datensätze.

Hinweis: Dieser Artikel ist keine Anlageberatung und keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Alle Zahlen wurden sorgfältig aus den genannten Quellen übernommen, Fehler sind dennoch nicht ausgeschlossen. Der Fair Value ist das Ergebnis eines Modells mit Annahmen, die sich als falsch erweisen können. Stand aller Daten: 28.09.26.

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Redaktionelle Transparenz & Primärquellen
Prüfprotokoll dieser Analyse
Geprüft am: 06.10.26 durch Michael Khanna
Primärquellen: SEC Form 10 Q bis 28.08.26 (Geschäftsquartal Q3 FY26), SEC Form 10 K, Adobe Investor Relations
Gegenprüfung: TTM EPS 17,65 $ bei Kurs 231,05 $ (KGV 13,1 berichtet, 12,5 TTM GAAP), 3 Szenarien DCF Fair Value 443 $
Ausschluss: Keine veralteten KGV Angaben (wie 24)
Offenlegung & Haltung: Dieser Beitrag enthält keine Partnerlinks und keine Anzeigen. Eigene Positionen: keine in Adobe. Modellergebnisse stellen keine Handlungsanweisungen dar.

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