Wer als europäischer Anleger in US Aktien an der New York Stock Exchange (NYSE) oder Nasdaq investiert, macht eine entscheidende Erfahrung: Die Rendite in deinem Depot entspricht fast nie der prozentualen Kursentwicklung an der Wall Street!
Verantwortlich dafür ist der EUR/USD Wechselkurs: Wertet der US Dollar während deiner Haltedauer auf, schenkt dir der Wechselkurs einen saftigen Zusatzgewinn. Wertet der Dollar dagegen ab, kann selbst eine florierende US Aktie in deinem Euro Depot ins Minus rutschen. Unser Rechner trennt die Kursentwicklung der Aktie glasklar vom Währungseffekt und ermittelt dein exaktes Nettoergebnis nach Steuern.
Reingewinn Netto in Euro
0 €Die Zerlegung deines Ergebnisses
| Faktor | Beitrag in Euro | in % |
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Währungsszenarien für deine Position
Wie verändert sich dein Euro Reingewinn bei unterschiedlichen EUR/USD Wechselkursen?
| Szenario EUR/USD | Gesamtergebnis Euro | Netto Rendite |
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Vereinfachte steuerliche Modellrechnung für Privatanleger ohne Gewähr. In Deutschland gilt 25% Abgeltungsteuer plus 5,5% Solidaritätszuschlag (26,375%). In Österreich gilt 27,5% KESt nach § 27a öEStG. Währungsgewinne auf Aktienkäufe sind in beiden Ländern integraler Bestandteil des steuerlichen Kursgewinns.
So berechnet sich deine reale Euro Rendite
Die Rendite einer US Aktie setzt sich für europäische Privatanleger aus vier eigenständigen Bausteinen zusammen:
- 1. Das Anschaffungsvolumen in Euro: Kaufkurs in USD multipliziert mit der Stückzahl, geteilt durch den EUR/USD Wechselkurs am Tag der Ausführung.
- 2. Der reine Aktienkursgewinn: Die Wertsteigerung des Unternehmens in US Dollar, umgerechnet zum ursprünglichen Einstiegswechselkurs.
- 3. Der EUR/USD Wechselkurseffekt: Die Differenz zwischen dem Verkaufswert zum aktuellen Wechselkurs und dem theoretischen Verkaufswert zum Kaufwechselkurs.
- 4. Die steuerliche Abrechnung: In Deutschland und Österreich werden Währungsgewinne bei Aktien nicht separat besteuert, sondern fließen direkt in den steuerlichen Gesamtveräußerungsgewinn ein.
Währungsgewinne und Steuern: Was gilt in Deutschland und Österreich?
Viele Anleger befürchten, dass Währungsgewinne auf Fremdwährungsaktien als privates Veräußerungsgeschäft nach § 23 EStG mit dem persönlichen Einkommensteuersatz versteuert werden müssen. Das ist ein Irrtum:
In Deutschland: Nach § 20 Absatz 2 Satz 1 Nr. 1 EStG ist der Veräußerungsgewinn bei Fremdwährungsaktien zwingend in Euro zu ermitteln (Verkaufserlös in Euro abzüglich Anschaffungskosten in Euro). Währungsschwankungen sind damit integraler Bestandteil des Kursgewinns und unterliegen der normalen 25% Abgeltungsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag (26,375%). Ein noch freier Sparerpauschbetrag mindert die Steuerlast unmittelbar.
In Österreich: Auch nach § 27 Absatz 2 öEStG wird der Anschaffungswert zum historischen Devisenkurs und der Veräußerungserlös zum aktuellen Kurs angesetzt. Die Differenz unterliegt dem festen Sondersteuersatz von 27,5% KESt. Steuereinfache Broker wie flatex AT oder DADAT führen diese Steuer automatisch ab.
Häufige Fragen zum US Rendite Rechner (FAQ)
Warum weicht meine Depotrendite vom Wall Street Kurs ab?
Muss ich den Währungseffekt in der Steuererklärung getrennt angeben?
Lohnt sich eine Währungsabsicherung (Hedging) bei US Aktien?
Werden US Dividenden zum Wechselkurs des Auszahlungstags versteuert?
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